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Die ESAIC/ESPA Leitlinie empfiehlt quantitatives Monitoring in der Kinderanästhesie

Die ESAIC/ESPA Leitlinie 2025 zur neuromuskulären Blockade bei anästhesierten Kindern (1) empfiehlt, dass bei Einsatz von Muskelrelaxanzien ein quantitatives neuromuskuläres Monitoring angewendet wird, um die Tiefe der neuromuskulären Blockade gezielt zu steuern und eine residuale neuromuskuläre Blockade vor der Extubation auszuschließen.

Die Leitlinie empfiehlt zudem:

"EMG-basiertes neuromuskuläres Monitoring anstelle von AMG-basierter Überwachung einsetzen.“

Expertendiskussion mit einem Autor der ESAIC/ESPA Leitlinie

Neue Leitlinie, neue Maßstäbe: Neuromuskuläres Monitoring in der Kinderanästhesie

Dr. Joseph Tobias und Dr. Arash Afshari bewerten die Empfehlungen der ESAIC/ESPA Leitlinie, deren erwarteten globalen Einfluss sowie praxisnahe Strategien zur Integration in den klinischen Alltag.

Proaktive Entscheidungsunterstützung zur Verbesserung der Patientensicherheit

EMG-basiertes quantitatives TOF-Monitoring ermöglicht ein sicheres und präzises Management der neuromuskulären Blockade – auch bei den kleinsten Patienten

Optimierte Dosierung von Muskelrelaxanzien

Unterstützt die Auswahl und Dosierung von Muskelrelaxanzien.

Präzise Reversierungsstrategie

Unterstützt die Auswahl des geeigneten Antagonisten sowie die Festlegung der optimalen Dosierung für den jeweiligen klinischen Fall.

Sichere Erholung

Unterstützt die Beurteilung, ob eine spontane Erholung ausreichend ist und ob die Funktion der Atemmuskulatur vollständig wiederhergestellt wurde.

Sichere Extubation

Unterstützt die Bestimmung des optimalen Zeitpunkts für eine sichere Extubation.

Leitlinienkonform

Die aktuelle ESAIC/ESPA Leitlinie empfiehlt EMG als bevorzugte Technologie für das neuromuskuläre Monitoring.

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TetraGraph und TetraSens Pediatric

Eine Lösung für die Anforderungen der Kinderanästhesie

TetraGraph und TetraSens Pediatric bieten verlässliche Sicherheit und ermöglichen die objektive Bestätigung einer vollständigen Erholung vor der Extubation – zum Schutz der kleinsten Patienten.

  • Einfache und intuitive Sensoranwendung
  • Sanft zur empfindlichen Haut
  • Flexibles Design für unterschiedliche Patientengrößen
  • Zuverlässige EMG-Technologie
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Die Lösung für ein präzises Management der neuromuskulären Blockade

TetraGraph und TetraSens Pediatric

Pädiatriespezifisches und hautschonendes Design:

Separat regulatorisch zugelassen und speziell für Säuglinge ab ≥ 1 Monat entwickelt. Das flache, flexible Elektrodenarray ist besonders schonend für empfindliche Haut.

Bewährtes Signalstärke-Feedback:

Die EMG-Technologie liefert starke, konsistente Signale – auch bei Kindern < 2 Jahren oder bei eingeschränktem Zugang zu den Armen, wo AMG an seine Grenzen stößt.
Die individuelle Signalstärke bestätigt die korrekte Sensorplatzierung zu Beginn und gewährleistet präzise Messwerte während des gesamten Eingriffs.

Effizienter Workflow:

Schnelles und einfaches Setup, keine Kalibrierung erforderlich und kontinuierliche TOF-Daten ohne Unterbrechung des klinischen Workflows.

Präzisere Dosierungsentscheidungen:

Das intuitive TetraGraph Level-of-Block Gauge™ liefert Echtzeit-Feedback zur Unterstützung einer präzisen Dosierung von Muskelrelaxanzien und Reversierungsmitteln – für mehr Sicherheit und zur Reduktion unnötiger Medikamentengaben.

Quantitatives Monitoring in der Kinderanästhesie entdecken

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Kontaktieren Sie uns für eine Probestellung und erfahren Sie, wie TetraGraph und TetraSens Pediatric dazu beitragen können, die Versorgung in der Kinderanästhesie zu verbessern.

Kontakt

Ein Sensor für alle Anwendungen
Flexibel in der Anwendung, einfach in der Handhabung

TetraSens Pediatric kann sowohl an der Hand als auch am Fuß platziert werden und unterstützt so einen effizienten Workflow im Operationssaal. Zugelassen für den Einsatz bei Säuglingen ab 28 Tagen.

Weitere Einblicke erhalten (verfügbar auf der globalen Website)

Four reasons for quantitative monitoring in pediatrics

Read this blog to learn four reasons why you should be using quantitative neuromuscular monitoring for pediatric patients.

Elevating pediatric anesthesia: Expert roundtable

Watch this roundtable discussion to hear a panel of experts sharing their experiences and insights on the challenges faced in pediatric anesthesia

Literatur
  1. Veyckemans, Francis; Debouche, Sophie; Kaufmann, Jost; Disma, Nicola; Amigoni, Angela; Bonatti, Giulia; Christensen, Michelle Icka; Engelhardt, Thomas; Fuchs, Alexander; Fuchs-Buder, Thomas; Hansen, Tom G.; Karlsson, Jacob; Kleine-Brueggeney, Maren; Lusardi, Andrea Clarissa; Riva, Thomas; Salaün, Jean-Philippe; Saldien, Vera; Saynhalath, Rita; Scavenius, Mikkel; Schmartz, Denis; Vanlinthout, Luc E.; Vieira, Ricardo Carlos; von Ungern-Sternberg, Britta S.; Romero, Carolina S.; Afshari, Arash. 2025 ESAIC and ESPA Guidelines on neuromuscular block in anaesthetised children: Indications, monitoring and reversal. European Journal of Anaesthesiology 43(4):p 295-323, April 2026. | DOI: 10.1097/EJA.0000000000002357 
  2. Faulk, Debra J., et al. “The Incidence of Residual Neuromuscular Block in Pediatrics: A Prospective, Pragmatic, Multi-institutional Cohort Study.” Cureus, vol. 16, no. 3, 2024, e56408.
  3. Motamed, C. “Intraoperative Monitoring of Neuromuscular Blockade.” Life, vol. 13, no. 5, 2023, p. 1184.
  4. Carvalho, H., et al. “Forty Years of Neuromuscular Monitoring and Postoperative Residual -Curarisation: A Meta-analysis.” British Journal of Anaesthesia, vol. 125, no. 4, 2020, pp. 466–482.
  5. Owusu-Bediako, Kwaku, et al. “Feasibility of Intraoperative Quantitative Neuromuscular Blockade Monitoring in Children Using Electromyography.” Saudi Journal of Anaesthesia, vol. 16, no. 4, 2022, pp. 412–418.